Transfermarkt - Winterzeit ist Wechselzeit: Die Bundesliga Transfers im Januar

Winterzeit ist Wechselzeit: Die Bundesliga Transfers im Januar

Solange die Bundesligavereine sich noch in der Winterpause befinden und sich langsam aber sicher auf den Wiedereinstieg vorbereiten, ist es noch nicht zu spät, sich über seine Bundesliga tipps 2020 Gedanken zu machen. Dabei sollte man allerdings die neuesten Transfers im Auge behalten, denn jetzt im Januar hatten die Vereine noch einmal die Chance, ihr Personal zu wechseln. Wer zu Jahresbeginn eingekauft, ausgeliehen oder abgegeben hat, erfährst du hier!

Zweite Transferperiode in der Winterpause

Das Fenster für die Spielerwechsel ist vom 01. bis zum 31. Januar 2020 für die Bundesligavereine geöffnet. Daher handelt es sich bei unserer Auflistung womöglich noch nicht um die finalen Transfers, da die Clubs bis zum Monatsende die Gelegenheit zum Transferieren haben. Doch die wichtigsten Wechsel stehen bereits fest, und mit großen Sensationen ist wohl nicht mehr zu rechnen. 

Bis jetzt scheint der FC Bayern München der einzige Verein zu sein, der von keinem Wechsel Gebrauch macht und weder Neuzugänge noch Abgänge zu verzeichnen hat. Relativ viel los ist hingegen bei Leipzig, Wolfsburg, Köln und Paderborn (je vier Transfers), Schalke und Hertha BSC (beide fünf Transfers) und Hoffenheim (bisweilen sechs Transfers). Bei Hoffenheim verändert der Kader sich hauptsächlich durch Ausleihen: Felipe Pires kehrt zum Fortaleza EC zurück, während Bruno Nazario zum Botafogo FR, Kevin Vogt nach Bremen und Domen Gril an NK Bravo ausgeliehen werden.

Bundesliga Transferfenster 300x225 - Winterzeit ist Wechselzeit: Die Bundesliga Transfers im Januar

Auch bei Leipzig verlassen Luan Candido und Marcelo Saracchi den Verein zur Leihe an Red Bull Bragantino und Galatasaray Istanbul. Doch dafür kehrt der Ausgeliehene Elias Abouchabaka frühzeitig von Greuther Fürth wieder zurück und verstärkt den Kader. Bei Hertha werden Ondrej Duda an Norwich City, Maurice Covic an Ascoli Calcio und Eduard Löwen an den FC Augsburg ausgeliehen.

Grundsätzlich mehr Abgänge in der Bundesliga

Schaut man sich die Transfers in dieser Winterpause insgesamt an, fällt auf, dass es deutlich mehr Abgänge als Neuzugänge gibt. Bei den meisten Spielern kommt es zum Vereinswechsel, da sie entweder ausgeliehen waren und nun zu ihren alten Arbeitgebern zurückkehren oder ausgeliehen werden und jetzt ein anderes Team verstärken. Eine Menge Spieler verlassen auch die Bundesliga, um im Ausland Fuß zu fassen. Ob Saracchi, der von Leipzig nach Istanbul geht; Julian Weigl von Borussia Dortmund, der nach Benfica Lissabon wechselt oder der Hoffenheimer Lukas Rupp und der Berliner Ondrej Duda, die nach Norwich City gehen – einer als fester Wechsel und der andere als Leihspieler. Der Club aus der englischen Premier League scheint damit ein beliebtes Ziel für Bundesligaspieler zu sein. Aber es gibt auch einige Fußballer, die den Sprung nach Deutschland wagen, wie der neue Dortmunder Erling Haaland aus Salzburg, Jean-Clair Todibo, der von Barcelona nach Schalke kommt oder Exequiel Palacios, der Bayer Leverkusen aus River Plate verstärkt. 

Aber auch innerhalb der Bundesliga gibt es die üblichen Wechsel, häufig auch von Spielern, die nicht in der ersten Elf stehen und für die kommende Saison an einen anderen Verein ausgeliehen werden. Welcher Club am Ende mit seinen Transfers ein glückliches Händchen hatte – oder wer sich womöglich ärgern wird, wissen wir allerdings erst am Ende der Saison.

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