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22.09. 15.30 Fußball-Bundesliga, 6. Spieltag
Hertha BSC Berlin – Borussia Dortmund 3:2 (1:1)

Hertha BSC: Drobny – Chahed, Friedrich, Simunic, Fathi – Ebert, Dardai, Gilberto, Lucio – Lima, Pantelic.
Borussia Dortmund: Weidenfeller – Kringe, Brzenska, Wörns, Dede – Kruska – Kuba, Tinga – Federico – Petric, Klimowicz.

Einwechselungen: 73. Okoronkwo für Lima, 75. von Bergen für Lucio, 87. Mineiro für Ebert –
58. Buckley für Federico, 71. Valdez für Klimowicz, 90.+1 Amedick für Kuba.

Tore: 0:1 Petric (31., Kuba), 1:1 Pantelic (43., Freistoß Ebert), 2:1 Lucio (55., Pantelic), 3:1 Okoronkwo (76.), 3:2 Petric (88., Buckley).

Eckstöße: 6:4 (Halbzeit 2:1), Chancenverhältnis: 11:8 (6:2).

Schiedsrichter: Michael Kempter (Sauldorf/Südbaden). Gelbe Karten: Ebert, Okoronkwo, Chahed – Brzenska.

Zuschauer: etwa 45.000. Wetter: sonnig, 20 Grad.

Vor 52.000 Zuschauern im Olympiastadion war der BVB nach einer halben Stunde durch einen sehenswerten Weitschuss von Petric in Führung gegangen. Doch Pantelic (43.), Lucio (55.) und Okoronkwo (76.) nutzten schwere Abwehrfehler und drehten mit ihren Treffern die Partie. Borussia hatte zwar in der Schlussphase viele Chancen, doch Petric gelang nur noch das 2:3 (88.). Erstmals seit April 2005 gelangen den Berlinern drei Siege in Folge – Platz eins für die Hertha zumindest bis Sonntag Abend.
Der Fünfte gegen den Vierten. Das Spitzenspiel der sechsten Runde fand im Olympiastadion von 1936 statt. Nur das Torverhältnis trennte die beiden Klubs, die zuvor jeweils drei Mal gewonnen hatten. Hertha siegte in den beiden Heimspielen gegen Stuttgart (3:1) und Wolfsburg (2:1), außerdem letzte Woche in Duisburg (2:1). Der BVB hatte seit März unter Trainer Doll die Hälfte aller Auswärtsspiele gewonnen, zuletzt 1:0 in Rostock, und war in den letzten drei Jahren in Berlin ohne Gegentor geblieben (1:0, 0:0, 1:0).

Für Degen in der Mannschaft: Marc Kruska.
Personalien:
Neben dem angekündigten Torwartwechsel (Weidenfeller für Ziegler) musste Doll noch eine weitere Änderung vornehmen: Degen war wegen anhaltender Beschwerden im Adduktorenbereich in Dortmund geblieben, Kruska kam neu in die Mannschaft. Hertha spielte mit der gleichen Elf, die zuletzt 2:1 in Duisburg siegreich war.

Beide Mannschaften traten in einem 4-4-2-System an, allerdings mit deutlichen Unterschieden im Mittelfeld. Während dieser Mannschaftsteil beim BVB wie gewohnt rautenförmig angeordnet war (allerdings mit zwei Umbesetzungen nach dem Degen-Ausfall), traten die Berliner mit offensiv besetzten Flügeln und zwei Absicherungen vor der Abwehr (“Doppel-Sechs”) an.
Borussia interpretierte dies bemerkenswert offensiv. Nicht die beiden Spieler auf den Halbpositionen (links Tinga, rechts Kuba) rückten nach außen, um die Berliner Ebert und Lucio zu übernehmen, sondern die Außenverteidiger (Kringe, Dede) übernahmen überwiegend diesen Part, so dass die Abwehr “Mann gegen Mann” agierte: Im Zentrum trafen Brzenska und Wörns auf die beiden Hertha-Spitzen Lima und Pantelic. Somit ergab sich nominell ein Übergewicht in der Offensive, das die Berliner ihrerseits dadurch zu kompensieren versuchten, in dem ihre Außenverteidiger (Chahed, Fathi) mitunter vorrückten ins Mittelfeld.

Seine beiden Tore reichten nicht zum Punktgewinn: Mladen Petric gegen Patrick Ebert.
Spielverlauf & Analyse:
Die Hertha, die nur eines der letzten sechs Spiele gegen Borussia gewinnen konnte, begann recht schwungvoll, trug ihre Angriffe zunächst vorwiegend über die linke Seite mit den beweglichen Gilberto und Lucio vor und hätte schon nach 40 Sekunden erstmals jubeln können: Nach Kruskas Fehlpass gelangte der Ball zu Ebert, doch Weidenfeller konnte den Schuss des Berliner bravourös entschärfen. Mit einem Versuch von Lima in der zehnten Minute beendeten die Gastgeber aber auch schon recht früh ihre erste Drangphase.
Borussia bekam das Spiel in den Griff, aber kaum zum Abschluss, weil die Angriffsversuche zu langsam und für die Berliner Deckung viel zu durchsichtig vorgetragen wurden. Kuba verzettelte sich auf der rechten Seite häufig; insgesamt war viel zu wenig Bewegung im Spiel ohne Ball. Herthas Defensive präsentierte sich dagegen wie schon in den ersten Saisonspielen sehr stabil.
Die optische Dominanz in einem Spiel auf sehr mäßigem Niveau wechselte im Zehn-Minuten-Takt. Keine Elf konnte ihr Spiel für eine längere Zeit durchsetzen, dennoch nahm die Zahl der Strafraumszenen nun zu. In erster Linie deshalb, weil die Borussen ihren Gegenspielern die Aufgabe recht leicht machten. Ebert kam in der 27. Minute frei zum Abschluss und drosch das Leder nur knapp am linken Pfosten vorbei. Zwei Minuten später reagierte Weidenfeller sensationell gegen Pantelic, den gefährlichsten Berliner in dieser Saison.
Und Borussia? Federico versuchte es aus halbrechter Position (21., vorbei), Petric´ Schuss aus sieben Metern wurde abgeblockt (24.). Und dennoch gingen die Schwarzgelben in Führung: Kuba hatte einen Pass in Petric´ Rücken gespielt, der Kroate musste sich das Leder am Strafraum erst zurück holen, sah keine Anspielstation und zog stattdessen aus 22 Metern fast aus dem Stand ab – und traf rechts in den Winkel (31.)! Hertha-Keeper Drobny, der gegen die tief stehende Sonne schauen musste, sah bei diesem Treffer nicht gut aus.
Kuba – hier gegen Lucio – konnte sich nicht so in Szene setzen wie im Spiel gegen Bremen.
Rein statistisch gesehen sprach ab diesem Zeitpunkt vieles für den BVB, der im Olympiastadion nur ein Mal (1971) nach einer eigenen Führung als Verlierer vom Platz gegangen war. Zweitens: Seit August 2006 hatte Borussia nach einem 1:0 jedes Auswärtsspiel gewonnen. Drittens: In dieser Saison siegte in Spielen mit Beteiligung des BVB immer die Elf, die das erste Tor schoss. Soweit die Theorie…
Die etwa 6.000 BVB-Fans jedenfalls feierten diesen Treffer enthusiastisch, denn ein Blick auf die “Blitztabelle” wies Borussia Dortmund um 16.01 Uhr erstmals seit Mai 2002 als Tabellenführer aus. “Deutscher Meister wird nur der BVB!”, donnerte es durch das weite Rund. Allerdings nur gut zehn Minuten lang. Hatte Weidenfeller in der 34. Minute nochmals glänzend gegen Pantelic parieren können (zuvor hatte Kringe Simunic´ Schuss aus 14 Metern abgeblockt), war er zwei Minuten vor dem Pausenpfiff geschlagen: Ebert hatte einen von Brzenska verursachten Freistoß in die Dortmunder Mauer geschlagen, niemand auf Pantelic aufgepasst, Weidenfeller bekam zwar noch einen Arm an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern. Für den BVB war es das erste Gegentor an der Spree seit Mai 2004.
Hertha kam mit Oberwasser aus der Kabine, hatte zunächst nur eine brenzlige Situation bei Klimowicz´ Schuss zu überstehen (51.), und ging neun Minuten nach Wiederbeginn mit 2:1 in Führung. Pantelic war auf dem rechten Flügel durchgebrochen, Weidenfeller hatte den scharfen Schuss des überragenden Berliners zwar abwehren können, doch niemand war bei Lucio, der das Leder unbedrängt über die Linie drücken konnte.
Der BVB wäre beinahe postwendend zurück gekommen: Petric zog einen Freistoß aus über 30 Metern nur knapp am Hertha-Tor vorbei. Borussia erarbeitete sich in der Folge zwar mehr Chancen als zuvor, ohne aber als Mannschaft überzeugen zu können. Das System wurde geändert (“Doppel-6”, offensiv besetzte Flügel), Buckley kam und bediente sofort Petric, der Pech hatte im Abschluss (65.). Dann wühlte sich Klimowicz allein durchs Zentrum, tauchte im Strafraum auf, wurde dann aber abgedrängt und traf nur das Außennetz (70.). Unmittelbar danach war Schluss für den Argentinier. Valdez sollte die Offensive beleben, doch sein Schuss wurde abgeblockt (71.), kurz darauf parierte Drobny glänzend (77.).
Eine von sechs Chancen für Marko Pantelic: Roman Weidenfeller ist auf dem Posten.
Zwischenzeitlich aber hatte die Hertha, die zwei Mal vergeblich einen (durchaus vertretbaren) Strafstoß reklamiert hatte, durch den Sekunden zuvor eingewechselten Okoronkwo das 3:1 erzielt. Der 20-Jährige spielte dabei die halbe Abwehr aus und vollendete cool (76.).
In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Der BVB hatte sein Kämpferherz wiederentdeckt und rannte unentwegt auf das Brandenburger Tor zu. Doch erst Petric brach nach Buckleys feinem Zuspiel den Ball und verkürzte in der 88. Minute auf 2:3. Buckley hatte dann sogar noch zwei Mal den Ausgleich auf dem Fuß, beide Male war er von rechts in den Berliner Strafraum eingedrungen und hatte mit links abgeschlossen. Doch zunächst parierte Drobny (90.), dann – in der Nachspielzeit – fehlten nur die berühmten Zentimeter…

Bereits am kommenden Dienstag steht die nächste Aufgabe für die Borussen auf dem Spielplan: Ab 20 Uhr gastiert der Hamburger SV im Signal Iduna Park. Karten für dieses Spiel können Sie bis zum Spieltag bequem online bestellen und – wenn gewünscht – per “Print @ Home” auch am eigenen PC ausdrucken. Der BVB wird weiterhin Degen ersetzen müssen.

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Borussia Dortmund – SV Werder Bremen 3 : 0 ( 3 : 0

Borussia Dortmund: Ziegler – Degen, Brzenska, Wörns, Dede – Tinga – Kuba, Kringe – Federico – Petric, Klimowicz.
Werder Bremen: Wiese – Pasanen, Mertesacker, Naldo, Tosic – Baumann – Vranjes, Jensen – Diego – Sanogo, Hugo Almeida.

Einwechselungen:
Borussia Dortmund: Kruska für Dede 63., Buckley für Federico 72.
Werder Bremen: Andreasen für Diego 46.Boenisch für Pasanen 63.,Rosenberg für Almeida 71.

Tore: 1:0 Petric (22. Vorlage-Kuba), 2:0 Klimowicz (29. Vorlage-Kuba),
3:0 Petric (32. Vorlage-Dede).

Eckstöße: X:X (Halbzeit 2:0), Chancenverhältnis: X:X (4:2).

Schiedsrichter: Peter Sippel (München).
Gelbe Karten: Klimowicz , Blaszczykowski (Dortmund)
Diego, Sanogo (Bremen)
Platzverweis: Rot Andreasen – Bremen(80.)

Zuschauer: 81000
Wetter: bedeckt, 18 Grad.

Die Zuschauer sahen einen munteren Spielbeginn, in dem sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe begegneten. Einzig gute Szenen vor dem Tor blieben in der Anfangsphase Mangelware. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Petric mit einem wuchtigen Kopfball, der jedoch genau in den Armen von Wiese landete (14.). Der BVB agierte frisch und selbstbewusst und kam durch schnelle Konter immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. So auch in der 21. Minute, als Klimowicz vor Wiese auftauchte und den Ball auch einnetzte. Doch der Treffer zählte nicht, Schiedsrichter Sippel hatte wegen Abseits vorher schon abgepfiffen. Zu Recht, wie die TV-Bilder belegten.
Doch irgendwie musste das nichtgegebene Tor wie ein Weckruf auf die Schwarzgelben gewirkt haben. Denn es folgten elf turbulente Minuten, die den Zuschauern im SIGNAL IDUNA PARK noch lange in Erinnerung bleiben werden. Den Anfang macht Dede, der einen blitzsauber herausgespielten Konter einleitete, indem er den Ball über den halben Platz quer zu Kuba in den Strafraum schlug. Der Pole flankte ohne zu zögern in die Mitte, Klimowicz rutschte noch vorbei, doch Petric war zur Stelle und donnerte den Ball im Fallen ins Bremer Gehäuse – 1:0 für den BVB (22.). Das erste Bundesliga-Tor des Kroaten.
Die Borussen traten mit der Führung im Rücken immer selbstbewusster gegen den Champions League-Teilnehmer von der Weser auf. So auch in der 29. Minute, als Federico nach einer Balleroberung während einer Bremer Vorwärtsbewegung Kuba in Szene setzte, der wiederum Klimowicz steil schickte. “Klimo” tauchte alleine vor Wiese auf und ließ sich die Chance nicht nehmen. Abgebrüht schlenzte er den Ball über den Werder-Torwart hinweg in den Winkel – 2:0 (29.) für den BVB, das dritte Tor des Argentiniers in der laufenden Saison.
Herausragend: Tinga hatte Diego fest im Griff.
Die Zuschauer trauten ihren Augen kaum. Sie sahen einen BVB, der wie entfesselt spielte und seine Möglichkeiten eiskalt nutzte. Alles schien zu gelingen. Der triumphale Schlusspunkt der phänomenalen elf Minuten wurder wieder durch Dede eingeleitet. Wieder schlug der Brasilianer eine Flanke über den halben Platz, diesmal landetete der Ball genau in den Füßen von Petric. Dieser zog von der Strafraumgrenze direkt ab, Wiese war wieder ohne Chance – 3:0 für den BVB (33.). Es war der zweite Treffer des Kroaten an diesem Abend, der Tempel an der Strobelallee kochte nun endgültig über.
Bremens Defensive wirkte gegen den Dortmunder Offensivwirbel stellenweise überfordert. Einzig Diego schien sich gegen die drohende Niederlage stemmen zu wollen, griff dabei aber oft auf unfaire Mittel zurück. Zur Halbzeit ließ Schaaf den rot-gefährdeten Brasilianer in der Kabine, nachdem er in der 21. Minute für ein Revanche-Foul an Tinga bereits verwarnt worden war. Die Borussen hingegen hatten die mit Abstand beste Halbzeit der gesamten Saison gezeigt.
Die Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten zunächst den Gästen, die durch Sanogo (46.) und Jensen (55.) zu guten Möglichkeiten kamen. Ziegler war jedoch in beiden Fällen auf seinem Posten und rettete mit zwei glänzenden Paraden. Der BVB zog sich angesichts des Spielstands ein wenig zurück. Dabei blieben die Borussen über ihre Konter aber brandgefährlich. Nach einer Flanke von Petric kam Klimowcz im Strafraum nur Millisekunden zu spät (59.)
Die Bremer fanden einfach nicht ins Spiel. Wenn einmal ein Schuss aufs Tor gelang, war wie bei Jensens Versuch der wachsame Ziegler zur Stelle (70.). Frust machte sich bei den Hanseaten breit. Konsequenz: Nach seinem üblen Tritt am Mittelkreis gegen Kruska wurde Andreasen mit einer roten Karte völlig zurecht des Feld verwiesen. Die Borussen ließen sich von der Härte nicht beirren und spielten mit der Führung im Rücken souverän bis zum Ende.

SV Einheit Kamenz C – Dynamo Dresden C II 1:6 (0:0)

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So. 16.09.2007 Pieschener Alee 21
Dynamo Dresden C II – SG Weixdorf 2:1 (1:0)

Philipp Natusch, Tim Kausch, Tony Burghardt, Sebastian Kramer, Clemens Krüger, Felix Graage, Tobias Heppner, Marc Böttger, Martin Brunzel, Kevin Böhnisch, Peter Rölke Spieler:

Wechselspieler:
27. F. Schmieder für Felix Graage
36. F. Seifert für Martin Brunzel
52. Oliver Weinhold für Peter Rölke
63. Marek Große für Kevin Böhnisch

Wechselspieler:

Gelbe Karte: Sebastian Kramer
Rote Karte:

Torschützen: 1:0 Peter Rölke 3., 2:0 Marc Böttger 62, 2:1 68.min

Zuschauer: 50

2.Punktspiel und gleich der zweite Sieg. Gegen die SG Weixdorf hätten wir uns auch nur selbst schlagen können. Die Gäste wollten eigentlich nur nicht hoch verlieren. Dieses Ziel erreichten sie zwar, aber dies war eher uns zu verdanken. Gleich in der Anfangsphase erzielte P.Rölke nach einem Steilpass das 1:0. Danach hätten wir sofort nachlegen müssen, dann wäre mehr Ruhe in das Spiel gekommen. Die Gäste hinderten uns eigentlich auch nicht daran. Wir hatten viele freie Räume und es sah von außerhalb recht einfach aus, das 2:0 zu erzielen. Neben verständlichen taktischen Problemen der Angriffsführung, wo uns die Erfahrung und auch noch das Wissen fehlt, kamen zahlreiche technische Probleme dazu. Im taktischen Bereich werden wir viel Zeit brauchen, bevor das nach gutem Fussball aussehen wird. Das ist auch normal. Im technischen Bereich müssen die Schwächen etwas schneller beseitigt werden. Wir hatten zwar 90% Ballbesitz aber zu wenig Torchancen und in einigen Situationen auch zu wenig Aggressivität. Auch in der 2.Hälfte kein anderes Bild. Belagerungszustand vorm Weixdorfer Tor, aber kaum zwingende Torchancen. M. Böttger erlöste dann die Mannschaft mit einem Fernschuss zum 2:0. Kurz vor dem Spielende konterten uns die Gäste dann sogar noch einmal aus und erzielten mit ihrem ersten Angriff in Hälfte zwei das 2:1. Danach passierte nichts mehr. Insgesamt war das sicherlich kein schönes Fußballspiel, aber das ist dieser Prozess der eben dauert. Alle Spieler bemühen sich und die Zeit zum Lernen müssen sie einfach bekommen. Wir werden hier auch kein Gegner vom Feld schießen, sondern wir müssen lernen in solchen Großfeld-Spielsystemen spielerisch torgefährlich zu werden. Das ist schwerer als es aussieht, zumindest wenn man es dann in der Zukunft richtig anwenden will. Die Mannschaft arbeitet hervorragend im Training, wo in der letzten Woche auch Fortschritte sichtbar waren. Bis wir das im Spiel anwenden können, wird es aber etwas dauern.

Auf Tabelle und Ansetzungen klicken: www.dynamo-nachwuchs.de 
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So. 09.09.2007 Pieschener Alee 21
SpG Laubegast – SG Dynamo Dresden 0:2 (0:1)

Marek Große, Sebastian Kramer, Tim Kausch, Dominik Kleber, Clemens Krüger, Tony Burghardt, Tobias Heppner, Felix Graage, Peter Rölke, Kevin Böhnisch, Florian Schmieder,

Wechselspieler:
Oliver Weinhold (48. für Florian Schmieder), Florian Seifert (57. für Peter Rölke),
Martin Brunzel (60. für Felix Graage), Maximilan Vargas (62. für Kevin Bönisch)
Philipp Natusch 

Gelbe Karte: Tony Burghardt Dynamo Dresden
Rote Karte:

Torschützen: 0:1 Eigentor David Weiß 30., 0:2 Kevin Böhnisch 55.

Zuschauer: 50 
Erstes Spiel und gleich der erste Sieg, welcher sicherlich hochverdient war. Nach den doch recht anstrengenden Vorbereitungswochen und den zahlreichen Testspielen präsentierte sich unsere Mannschaft heute in einer doch schon recht ordentlichen Form. Gegen die SpG Laubegast, welche über 70 Minuten mit viel Einsatz kämpfte, war unser Team deutlich überlegen. Wir müssen nun allerdings noch lernen aus dieser Dominanz Torgefahr auszustrahlen. Aber dieses Problem ist sicherlich auch im ersten Punktspiel auf Großfeld verständlich. Wir haben ansonsten viele unserer Ziele am heutigen Tag umgesetzt. Wir waren aggressiver, standen in unserem Defensivverhalten insgesamt sicher und erarbeiteten uns auch noch einige Torchancen mehr, als das Ergebnis aussagt. Besonders wichtig war aber, dass es fußballerisch schon einige gute Ansätze gab. Unsere Ziele sind langfristig und gehen über diese Sasion hinaus und da haben wir noch viel Verbesserungspotential, aber kurzfristig gesehen war das heute schon mal ein sehr positiver Anfang.

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